Harzer Wandernadel Selketal-Stieg

Meistern Sie die Stempeljagd im Selketal

Die Harzer Wandernadel ist ein Wanderabzeichen, das in mehrere Leistungsstufen unterteilt ist. An insgesamt 222 sehenswerten Plätzen wie Burgen, Denkmälern, Kirchen, Klöstern und Aussichtspunkten sind im Harz Stempelstellen eingerichtet. Im Selketal finden sich 26 Stempelstellen, 17 davon allein auf dem Selketal-Stieg. Für diese 17 Stempel dürfen Sie neben vielen Erinnerungen an wunderbare Wandermomente ein besonderes Abzeichen mit nach Hause nehmen: Die Wandernadel „Selketal-Stieg“ in Form eines Eisvogels, dem Symboltier der Region.

Gesammelt werden die Stempelabdrücke im Wanderpass, der gegen eine geringe Schutzgebühr in allen Selketal- und Tourist-Informationen erhältlich ist. Da die einzelnen Wanderrouten sich in Schwierigkeitsgrad, Höhenlage und Länge unterscheiden, ist die Stempeljagd im Harz ein Spaß für die ganze Familie. Das Sammeln der Stempel ist zeitlich nicht begrenzt und auch über mehrere Jahre möglich. Mit allen 222 Stempeln dürfen Sie den Titel „Harzer Wanderkaiser“ tragen, schon mit 8 Stempeln erhalten Sie die Harzer Wandernadel in Bronze.

Die 17 Stempelstellen am Selketal-Stieg

Die Stempelstellen des Sonderabzeichens „Harzer Wandernadel Selketal-Stieg“ sind der Reihe nach von Stiege bis Quedlinburg aufgelistet. Da sie ebenfalls Teil der Harzer Wandernadel sind, ist ihre Nummerierung am Selketal-Stieg nicht fortlaufend.
01

STEMPELSTELLE 55

Wüstung Selkenfelde/Kirche
Als Dorf "Silicanvelth" erstmals urkundlich erwähnt in einer Urkunde Kaiser Ottos I, findet ab 1500 findet keine Erwähnung mehr statt, was nahe legt, dass der Ort zu der Zeit bereits wüst war.
02

STEMPELSTELLE 172

Katzsohlteich
Der Teich wurde 1752 angelegt und gehörte zu einer Mühle, die Marmor aus einem nahe gelegenen Steinbruch verarbeitete. Heute dient der Stausee der Fischerei und dem Hochwasserschutz.
03

STEMPELSTELLE 173

Waldwiese Hirschbüchenkopf
Das Grundstück liegt zwischen Güntersberge und Siptenfelde. Bis Anfang der 90er Jahre befand sich hier ein Förderturm der Grube Straßberg, von dem heute die Verschlussplatte zu sehen ist.
04

STEMPELSTELLE 175

Schaubergwerk Glasebach
Die Grube befindet sich ca. 800 m von Straßberg entfernt und beherbergt eine Übertage- sowie eine Untertageanlage, die Bergbautechniken aus verschiedenen Zeiten veranschaulichen.
05

STEMPELSTELLE 176

Uhlenköpfe Hänichen
Die ehemalige Silberhütte aus dem Jahre 1693 liegt hoch über dem Uhlenbachtal und hätte ab 1825 den Namen Goldhütte verdient, da hier das einzige im Harz gefundene Gold verhüttet wurde.
06

STEMPELSTELLE 177

Verlobungsurne Alexisbad
Nach einem unbeschwerten Aufenthalt mit Freunden in Alexisbad, spendete der Prinz von Hohenlohe-Oeringen das Exponat. Über die Namensgebung darf augenzwinkernd spekuliert werden.
07

STEMPELSTELLE 195

Köthener Hütte
Von hier ist die Aussicht auf das Selketal besonders schön. Wohl deshalb errichtete der Harzklub im Jahr 1897 die hübsche Schutzhütte auf dem Granitmassiv zwischen Alexisbad und Mägdesprung.
08

STEMPELSTELLE 179

IV. Friedrichshammer
Es finden sich vier ehemalige Hammerwerke im Selketal, die zur Eisenhütte von 1646 gehörten. Hammer IV begeistert Stempelsammler heute mit einem schönen Ausflugslokal.
09

STEMPELSTELLE 197

Burgruine Anhalt
Auf knapp 400 Metern über dem Selketal stand die erste Stammburg der Askanier, die unter Albrecht dem Bären die größte Befestigungsanlge im Harz war. Heute ist hier noch der Burgstall zu entdecken.
10

STEMPELSTELLE 203

Schutzhütte am Mettenberg
Die Hütte liegt zwischen der Ferienunterkunft Thalmühle und der Selkemühle mitten im Naturschutzgebiet und ist ein schöner Platz, um die einzigartige Flora und Fauna zu genießen.
11

STEMPELSTELLE 204

Selkesicht an der Ackeburg
Der 2021 als "Schönste Stempelstelle" gekürte Aussichtspunkt am Burgstall bietet einen fantastischen Blick auf die Burg Falkenstein, die imposant zwischen den Baumwipfeln hervorragt.
12

STEMPELSTELLE 200

Burg Falkenstein
Die über dem Selketal thronende Burg Falkenstein ist die am besten erhaltene mittelalterliche Burganlage des Harzes. Tipp: Ausreichend Zeit für eine Besichtigung einplanen!
13

STEMPELSTELLE 207

Mausoleum Meisdorf
Das neugotische, aus rohen Felsstücken bestehende Gebäude diente im 18. Jahrhundert den Grafen von Asseburg-Falkenstein als Grabstätte, nahe ihrem neu erbauten Stammsitz Schloss Meisdorf.
14

STEMPELSTELLE 180

Alter Kohlenschacht
Der oberhalb des Ballenstedter Ortsteils Opperode gelegene Schacht ist seit 1557 urkundlich nachgewiesen. Hier entstand eines der ersten Patente auf Kohleveredelung durch verkoken.
15

STEMPELSTELLE 181

Forstmeister Tannen
Am Rande des Ballenstedter Schlossparks gelegen, beheimatet das Aboretum fremdländische Gehölze wie die großen Weymouthskiefern, die im Jahr 1767 Oberforstmeister von Truff pflanzen ließ.
16

STEMPELSTELLE 183

Försterblick Gernrode
Von hier ist der Blick über das Harzvorland besonders schön: Zu Füßen der Berge liegt idyllisch der Ort Gernrode mit der weithin sichtbaren, über 1.000 Jahre alten Stiftskirche St. Cyriakus.
17

STEMPELSTELLE 185

Preußenturm
Der Turm ist ein Geschenk des Magdeburger Druckereibesitzers Baentsch, der sich 1845 damit für die Heilung seiner gesundheitlichen Probleme im Kurort Bad Suderode bedankte.

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